Salomon Heine. Bankier, Mäzen und Menschenfreund - Die Biographie eines großen Hamburgers

Die Biographie gibt unter anderem Einblicke in das komplizierte Verhältnis zwischen Salomon Heine und seinem Neffen dem Dichter Heinrich Heine. Zitate lassen das erahnen:

 

»Hätte der dumme Junge was gelernt, so brauchte er nicht zu schreiben Bücher.«

(Salomon Heine über seinen Neffen Heinrich)

 

»Das beste was an ihm sey, daß er meinen Namen führe.«

(Heinrich über seinen Hamburger Onkel)

 

»Geld ist rund und rollt, aber Bildung bleibt.«

(Heinrich Heine)

 

»Lieber Onkel, geben Sie mir 100.000 Mark und vergessen Sie auf ewig Ihren Sie liebenden Neffen Heinrich Heine«

(Heinrich Heine in einem Brief an Salomon)

 

»Geld ist flüssiger als Wasser, windiger als Luft.«

(Heinrich Heine)

 

»Es (mein Oheim) ist ein bedeutender Mensch, der bey großen Gebrechen auch die grösten Vorzüge hat. Wir leben zwar in beständigen Differenzen, aber ich liebe ihn außerordentlich, fast mehr als ich selbst weiß. Wir haben auch in Wesen u Charakter viel Aehnlichkeit. Dieselbe störrige Keckheit, bodenlose Gemüthsweichheit und unberechenbare Verrücktheit – nur daß Fortuna ihn zum Millionär, und mich zum Gegentheil, d.h. zum Dichter gemacht, und uns dadurch äußerlich in Gesinnung und Lebensweise höchst verschieden ausgebildet hat.«
(Heinrich Heine 1824 in einem Brief)

 

»Ach, mit meinem Oheim erlosch der Stern meines Glückes!«

(Heinrich Heine)