Auschwitz vor Gericht. Fritz Bauers Vermächtnis und seine Missachtung

Werner Renz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Renz, bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter
des Archivs des Fritz Bauer Instituts, arbeitet in diesem Band die
NS-Prozesse vom Ersten Auschwitz-Prozess unter Generalstaatsanwalt
Fritz Bauer in Frankfurt am Main auf, ebenso die Frankfurter
Nachfolgeprozesse (1965 – 1981) bis hin zu den jüngsten
Verfahren gegen Demjanjuk, Hanning und Gröning. Er analysiert
die jeweilige Rechtsauffassung und die Rechtspraxis dieser
Prozesse und deren Resonanz in der Öffentlichkeit.


Eine uneinheitliche Rechtsprechung in den vergangenen Jahrzehnten
hatte eine inkonsequente Justizpraxis zur Folge. Freisprüche
und Verfahrenseinstellungen liefen für manche Kritiker
auf Strafvereitelung hinaus. Zahllose Holocaust-Täter blieben unbehelligt.
Das Buch gibt einen Überblick über die Geschichte der
Frankfurter Auschwitz-Prozesse.


Werner Renz, Autor von Fritz Bauer und das Versagen der Justiz. Nazi-Prozesse
und ihre »Tragödie« (Europäische Verlagsanstalt, 2015), Herausgeber von Interessen
um Eichmann (Campus-Verlag, 2012) und Mitherausgeber von Der Frankfurter
Auschwitz-Prozess (1963 – 1965) – Kommentierte Quellenedition (Campus-
Verlag, 2013) und Henry Ormond – Anwalt der Opfer (Campus-Verlag, 2015).

 

 

 

Reihe: 
CEP
Seiten: 
ca. 280
Einband: 
Broschur
ISBN: 
978-3-86393-089-9
Preis (Print): 
ca. 25,- €